Ohne eine auch nur annähernd „realitätsnahe“ Vorstellung von dem was ich erleben werde bin ich zu dieser Reise aufgebrochen.
Jetzt! kann ich erst sagen wie mich dieses Erlebnis beeinflusst hat.
Nachdem ich im ersten Monat viel zu viel “Großes” erlebt habe (und das auch ganz gut fand) bin ich in letzter Zeit eher darauf gekommen was man noch so in Dublin machen kann. Darauf bin ich nicht nur alleine gekommen sondern besonders durch Gespräche mit meinem Kollegen Donnchadh und den Mädels aus den Büros gegenüber, die mir in der Mittagspause brauchbare Tipps gegeben haben was man in Dublin noch so alles machen kann.
Temple Bar war das Wochenendziel mit vieeeeelen Menschen und guter Laune. City Center war der Bereich wo ich meistens die Geschäfte abgeklappert habe.
Nachdem ich mich jedoch mehr eingelebt habe fand ich die Grafton Street und die Geschäfte die sich dort entlang schlängeln viel interessanter. Es gibt dort wesentlich mehr Auswahl und auch mal ein paar besondere Geschäfte mit Designerwaren – die nicht unbedingt meinem Geldbeutel entsprechen ;) – aber trotzdem sehr schön sind.
Außerdem habe ich mehr Zeit damit verbracht die Gegend um den St. Stephen’s Green Park zu erkunden und mich in dem Parks auf zu halten.
Bei gutem Essen -und Getränken- erlebt man die Menschen erst richtig und kommt ins Gespräch.
Deshalb habe ich jetzt auch eher das Gefühl noch vieles sehen zu müssen aber wenig Zeit dafür zu haben :D
Gestern beim Mittagessen wurde mir die Frage gestellt ob ich denn nochmal herkommen möchte. Ich war überrascht, denn ich habe mir noch keine Gedanken dazu gemacht. Also habe ich so drüber nachgedacht und gesagt, dass ich sicher nochmal Urlaub machen möchte, vor allem um alles zu sehen/erleben was ich nicht geschafft habe und um die Leute wieder zu sehen die ich hier kennen gelernt habe.
Und ich habe den ungemeinen Vorteil, dass ich mich sowohl mit dem Bus “angefreundet“ habe als auch mit dem Straßenplan ^^
Alles in allem war diese Reise eine sehr Wertvolle Erfahrung für mich die ich um nichts in der Welt missen möchte!
Mit den anderen habe ich viel erlebt und gesehen. Alles was wir organisiert haben war spannend und einmalig schön. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle :)
Nun kenne ich Dublin, Irland und die Leute wesentlich besser und kann mir ein gutes Bild von allem machen was sich vor der Reise im Dunkeln befunden hat.
Außerdem habe ich viele nette neue Leute kennen gelernt, durch die ich sehr viel mehr über Land und Leute erfahren habe als ich es jemals mit einem Buch oder auf eigene Faust hätte realisieren können.
Und jetzt freue ich mich wieder auf meine Freunde, meine Familie und ganz besonders auf meine Freundin.
Deutsche Heimat morgen hast du mich wieder :D
Wir schreiben das Jahr 1982, direkt über Johannesburg, Südafrika, stoppt ein riesiges außerirdisches Schiff. insektenartige Außerirdische suchen Obdach auf unserer Erde. Regungslos verharrte das Schiff über Johannisburg, bis sich, drei Monate nach Ankunft, Menschen Zugang zum Inneren des Raumschiffes verschafften. Distrikt 9 – ein Slum, der Herberge für über eine Million obdachloser Außerirdischer wurde, gilt seither als Brennpunkt des medialen Interesses.
Manu, Micha und ich haben uns in den so verheißungsvollen Film getraut, der mit FSK15 auch nicht “weiter schlimm” werden sollte. Ein dokumentarisch aufgebauter Bericht über den Versuch einer Umsiedlung der Außerirdischen in einen neuen Distrikt – District 10, 250km außerhalb von Johannisburg. Der Film ist absolut sehenswert, hat definitv Handlung und nimmt mit der Dauer auch an Spannung zu – ist aber keinesfalls etwas für 15,16 oder 17-jährige oder bloß ein Alien-Film!
They came here 28 years ago.
Why won’t we let them leave?
Ein Monat in Dublin und jetzt finde ich mich zurecht :D Das beste an Dublin ist die Größe, denn ich habe jetzt schon einen Überblick über diese Stadt, der es mir erlaubt von A nach B zu kommen ohne mich zu verlaufen/verfahren ;) Es ist auch sehr vorteilhaft zu wissen, wo die großen Straßen (Grafton Str., O’Connel Str.) sind. Das ist mir besonders aufgefallen, als mich ein älteres Ehepaar in der Nähe des St. Stephen’s Green nach dem Weg zur Grafton Street gefragt hat und ich ihnen weiterhelfen konnte. Solche Kleinigkeiten zeigen mir, dass ich mit der Stadt und der Sprache besser zurecht komme als noch vor einem Monat. Interessant finde ich den Dialekt der Iren, der mir besonders bei unserem Grafiker von Ossidian -Donnchadh- auffällt. Da wird aus „my“ so etwas ähnliches wie „me“ und ich brauche schon eine Weile um mich in diesen Dialekt einzufinden. Es ist aber wesentlich leichter einen Satz aus dem Steh-greif zu formulieren als sich Sätze im Kopf vor zu formen, denn bis jetzt hat mir noch Jeder auf die Sprünge geholfen wenn mir mal ein Wort gefehlt hat. So wirkt das Gespräch auch gleich viel lockerer und macht mehr Spaß. Im Gespräch mit Donnchadh wurde mir bestätigt was uns allen schon längst aufgefallen ist und zwar, dass Dublin hinterherhinkt: Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, Infrastruktur, Wasserleitungen, Reformen und mehr. Mit einem haben die Iren jedoch Pionierarbeit geleistet. Sie hatten die erste rauchfreie Stadt Europa! Das Ehepaar das ich zur Grafton Street begleitet habe, hat den Vergleich zu Belfast gezogen und meinte Belfast ist nach all den Querelen in der Vergangenheit, jetzt wesentlich weiter als Dublin. Und trotz der kleinen „Entwicklungsschwäche“ gibt es hier quasi unerschöpfliche Möglichkeiten seine Zeit oder sein Leben zu verbringen. Theater, Kinos, unglaublich viele und sehr schöne Parks (St. Stephen’s Green) oder das nahe gelegene Umland mit den Wickolw Mountaiuns. Ein riesiger Pluspunkt den Dublin gebe ist die Lage am Meer mit den daraus resultierenden schönen Stränden zum schlendern und genießen :) Das Tüpfelchen auf dem „i“ sind die Musikanten die sich in und um Temple Bar, wenn ich tagsüber entlang der Grafton Street laufe sehe ich mindestens fünf oder mehr. Aber besonders Nachts kann man überraschen gute Musik auf den Straßen erleben. (http://wwwirland2009.de/2009/09/06/dublin-street-life) Sehr schönes Flair :D
Am Freitag um 18:30 Uhr war es dann also so weit – Peter, Manu und Ich haben uns zum Flughafen aufgemacht. Wir waren alle ein bisschen aufgeregt – was kann noch schief gehen? War alles richtig? Haben wir etwas vergessen?
Wir sind also mit dem Bus über das Stadtzentrum in Richtung Flughafen gefahren. Dort angekommen haben wir uns noch eine Coke genehmigt und sind in irisch typischer Gelassenheit zum letzten Car Hire Stand gelaufen, Dan Dooley’s! Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit gewartet hatten, waren wir an der Reihe. Der übliche Bürokratie-Akt und 20 Minuten danach standen wir vor dem Parkhaus, die letzten Wegbeschreibungen folgten und schon befanden wir uns im richtigen Parkdeck.
Wie kann man die Autos am besten beschreiben? Am besten fangen wir mit Peters an. Optisch ganz klar: perfekt für die irischen Straßen, ein kleiner Daihatsu Terios Sport Jeep. Die inneren Werte – klein, gemütlich und ruhig. Langsam, verbraucht trifft es eher. Mein “Auto” muss man genau anders herum beschreiben. Ein Daihatsu Cuore – von außen klein, violetter Flip-Flop (!) – Lack und 12″ Sport-Stahl-Felgen-mit-Radkappenabdeckung (geischert durch Kabelbinder). Von innen hingegen hat der Daihatsu nur so mit Sportapplikationen geprotzt – Sporttacho und Chromtüröffner.
nach den ersten Orientierungsfehlern, geschockten Parkhausbesuchern und “Busspur”-Fehlinterpretationen haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Die Musik-CDs waren gebrannt.
Tag 1
Um 7 Uhr (Plan) hieß es, “wir fahren nach Oughterad”. Mit einer kleinen irisch-üblichen Verspätung haben wir uns auf den Weg gemacht. Von Dublin sind wir über die Stadt Athlone zum Lough Ree gefahren. Ein “kleiner” See, der vorallem durch die morgentliche Ruhe mit Schwänen und Enten verzauberte.
Danach hieß es – Kurs Youth Hostel. Wir sind also von Athlone direkt zum Youth Hostel gefahren und dort rechtzeitig einchecken zu können. Das hostel selbst liegt etwas versteckt, aber überaus ruhig. Es ist klein und gemütlich und seine 18€ Wert gewesen. Wir haben unsere Sachen ausgepackt und uns etwas zu Essen gesucht. In Oughterad wurden die ersten fündig. Mit einem kleinen Stopp bei McDonalds sind wir über Galway an der Küste entlang gefahren. Die Küstenstrecke ist echt beeindruckend. Das flache Land erhebt sich von Galway aus und wird zunehmen gebirgiger. Auf halber Strecke haben wir eine kleine Pause eingelegt und einen Berg erklommen. Da wir nicht wussten, wie sicher die kleinen Autos so im Tankverhalten sind, haben wir einen kleinen Abstecher in das Örtchen Lisdoonvarna gemacht. Bei 231 Meilen (~369km) mussten wir (Dahaitsu) 27,69€ knapp 5-6 Liter beim Kleinen und 7-8 Litern beim “Großen” nachtanken. Über das Land sind wir direkt zu den Cliffs of Moher gefahren. “Etwas” abseits des großen Parkplatz haben wir geparkt und uns somit die 8€ (!) je Auto gespart.
Die Cliffs of Moher – wahnsinn! Das in Worte zu fassen, was wir gesehen haben ist schwierig. Die Cliffs teilen sich in zwei “Besucher”-Bereiche. Der eine ist der umzäunte abgesicherte und der andere – nun – der andere ist der “lebensgefährliche” Bereich. Vom abgesicherten Bereich hatten wir einen traumhaften Blick auf die Cliffs. Drei Vorsprünge, die Postkarten zieren. Über einen Zaun ging es dann zum, nennen wir ihn einfach mal “aufregendem”, Stück. Ein Weg, links befestigt mit einer 50cm hohen Mauer und rechts nichts, als 200m Tiefe. Die Bilder sprechen für sich:
Dann haben wir nur noch Abendbrot gegessen und sind allesamt in unserem ‘eight-bed dorm’ eingeschlafen.
Tag 2
Leider war uns der irische Wettergott nicht gnädig. Dabei hatten wir am Vorabend ordentlich gegessen…jedenfalls fing der Tag bedeckt an…und sollte sich auch nicht weiter verändern. Wir sind vom Hostel quer durch den Connomara Nationalpark gefahren. Anschließend – da zwar die Landschaft wieder einmal atemberaubend war, der Nebel aber jegliche Fotografieversuche verhinderte – sind wir zum Hafenstädtchen Westport gefahren. Dort haben wir uns Fish and Chips gegönnt und sind dann am Nachmittag Richtung Heimat aufgebrochen.
Insgesamt sind wir rund 600 Meilen durch Irland gefahren – die Tour war ein voller Erfolg!
Mehr Fotos gibt es in der Galiere unter Galerie -> iExperience-Tour .
Nach 28 Tagen Dublin können wir alle mit stolz zurück schauen. Vor über drei Monaten war das, was wir jetzt erleben nicht greifbar, wir haben Witze über das „Wie“ gemacht und sehr wahrscheinlich gar nicht realisiert, dass wir für zwei Monate in ein neues Leben schlüpfen werden. Wenn auch nur auf Zeit – wir haben unser eigenes Leben in Deutschland hinter uns gelassen.
Auf den Tag heute vor vier Wochen war es so weit. Nicht nur der Flug wurde Realität, sondern auch Dublin und damit unser Praktikum.
Ich denke ich spreche für alle, wenn ich schon die erste Halbzeit als „erfolgreich“ tituliere. Wir haben uns in eine fremde Umgebung eingelebt und viele neue Eindrücke gewonnen. Jeder hat für sich seine eigenen Erfahrungen gemacht – sei es in der Eigenständigkeit, im Verantwortungsbewusstsein, in der Improvisation oder aber in der Fähigkeit mit neuen, bislang unbekannten Situation fertig zu werden.
Schauen wir zurück, schauen wir acht Dublin‘er auf vier interessante, lehrreiche und gesellige Wochen. Wir haben die freie Zeit genutzt um uns das Dublin anzuschauen, von dem wir nur gelesen hatten – einige waren bereits in Belfast und andere werden noch nach Nordirland fahren. Zeit für uns die Koffer zu packen – morgen wird das Bergfest gefeiert – wir fahren durch Irland!
An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere Familien, unsere Firmen und an unseren Projektträger dem OSZ IMT mit der Organisation von Frau Grahlmann, ohne die wir an diesem Projekt wohl gar nicht teilnehmen hätten können.
Wir sind gespannt auf die nächsten vier Wochen in Dublin – noch 29 Tage, 0 Stunden, 0 Minuten!
In der letzten Woche ist einiges spannendes passiert. Donnchadh, ein Arbeitkollege von Ossidian, hat Peter und mir versteckte Ecken im Stadtkern gezeigt.
Die „Wall of Fame z.B. findet man, etwas ab vom Schuss, in Templebar. Genauso wie die kleine Fotogalerie die sich wenige Meter von der Wall of Fame an einem Platzt an einem Innenhof befindet. Ganz in der nähe ist das Porterhouse. Ein sehr rustikaler Pub mit ausgezeichneten Burgern und selbst gebrautem Bier. Ich habe noch nie so einen riesigen und leckeren Burger gegessen :D Wenn man immer die großen Straßen nutzt wird man solche Orte nur schwer finden.
Die Gegensätze hier sind frappierend. Das wird einem besonders klar wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht und beobachtet welche Menschen einem begegnen. Auffallend viele sind sehr gut gekleidet, Männer mit Anzug oder Frauen mit teuren Kostümen. Der Gegensatz dazu sind die vielen Bettler die fast an jedem Supermarkt oder viel besuchten Ecke zu finden sind auffallend. Aus sie sind -wie alles andere- im Stadtkern konzentriert.
Wie Stadt mit dem 4. höchstem Durchschnittseinkommen kommt mir Dublin nicht vor, eher wie eine von westlichen Städten, die auch mit der Rezession zu kämpfen hat. Viele Menschen fürchten um ihre Jobs oder haben ihn bereits verloren.
Beim Weg zur Arbeit kann ich mir immer eine der kostenlosen Zeitungen nehmen und mir so einen Einblick in die Stimmung hier verschaffen und daraus ist unter anderem auch die Information über das Einkommen.
Nachts ist diese Stadt besonders sehenswert. An einem Abend bin ich mit Alex los gezogen und wir haben uns von dem beeindruckenden Charme dieser Stadt bei Nacht bezaubern lassen. Die in buntes licht getauchte Half Penny Bridge oder alle Gebäude um um herum wirkten im Schein der Nacht ganz besonders. Seht selbst :D
…seis drum ich schreibe mal was so in der letzten Zeit spannendes passiert ist. Meine Arbeit ist an sich recht monoton, denn ich übersetze die ganze zeit E-Learningkurse die sich gewaschen haben! Das ist zeitaufwändig anstrengend und manchmal auch frustrierend -um so größer ist das Erfolgsgefühl danach ;) Nebenbei kommen auch schon die ersten Antworten von den Firmen die ich im Rahmen der Marktforschung angeschrieben habe. Jetzt heißt es nochmal antworten und dabei eine Geschäftsbeziehung herstellen… Das kann dann schon richtig spannend werden :D
Nach der Arbeit ist dann meist nicht mehr so viel los, ich entspanne meist oder kaufe entweder bei Lidl oder -wenn ich noch „schnell“ was brauche- bei Tesco ein.
Manu und Alex haben mit dem Größten Appartement die Ehre Treffpunkt für alle zu sein :D
Am Freitag sind wir also von hier Richtung Temple Bar gestartet (nicht die Kneipe, aber nah dran) und haben die milde Dubliner Nacht und ihre gut gelaunten Menschen genossen. Dublin bei Nacht = Gute Stimmung und betrunkene Leute so weit das Auge blickt ;) Und wir mitten drin! Ganz genau im angesagten Szene Club Fitzsimons.
Und weils so schön war sind wir am Samstag spontan nochmal gestartet xD
Als Kontrastprogramm gabs Sonntag den Strand von Dublin zu sehen. Wir sind zur Bull Island gefahren und haben uns gegen den so ziemlich stärksten Wind gestemmt den ich je erlebt habe. Das haben sich die Kitesurfer anders gedacht: „Geilster Wind Heute“ und sind in Heerscharen mit ihren Brettern übers Meer gefegt und haben uns einige spannende Sprünge gezeigt.
Wieder im Appartement von Alex und Manu angekommen haben wir uns unsere Laptops geschnappt und Manu hat sich die Kochschürze umgebunden und oberleckere Burger gemacht. Ich bin auch in den Genuss eines -wie wir einstimmig beschlossen haben 15€ wertigen- Burgers gekommen.
So muss ein Wochenende in Dublin aussehen :D
Eigentlich hat unser Wochenende ja schon am Freitag angefangen.
Wieso? Ganz einfach. Wir haben reingefeiert :)
Wir waren wieder im Fritzmonts, einer Pub-Disco mit 4 Stöcken. Das Erdgeschoss ist ein Pub mit Livemusik.
Die darauffolgenden zwei Geschosse sind Floors. Der letzte ist eine Terrasse.
Die Musik war ein Mix aus allen möglichen Musikrichtungen.
Um 3 Uhr zuhause hieß es noch Mal Tagebuch schreiben und dann schnubbeln gehn.
Am nächsten Morgen, wie immer früh geweckt,gings wieder ans Erkunden der Stadt immerhin stehen noch zwei drei Sachen aus.
Den Rest des Tages habe ich im Botanischen Garten verbracht, wobei ich noch nicht mal ganz die Hälfte geschafft habe. Aber trotzdem war der Besuch es wert. In den Treibhäusern wimmelt es nur so von exotischen und wunderschönen Pflanzen.Besonders imponierent ist aber der Geruch. Alle paar Schritte wird man von neuen Düften betört.
Das nächste mal gibts noch mehr Fotos.
Abends ging es dann einfach nur darum ein wenig zu entspannen. Ein bisschen die englische Grammatik aufzufrischen.
Heute ging es dann auf zum Strand, genauer gesagt zun Bull Island.
Dort gab es eine wahnsinnig tolle Aussicht, salzige Meeresluft und einen schönen Strand zu bestaunen. Obwohl der Wind ja schon fast stürmisch war.
Zuhause angekommen ging es ans abwaschen. Das nächste war ein weiterer Versuch mit den Liebsten in Deutschland Kontakt aufzunehmen.Und was soll ich sagen, der Versuch ist mal wieder kläglich gescheitert. Das und die Unterkunft sind eigentlich das schlimmste an dieser Reise.
Ansonsten freu ich mich schon wieder aufs nächste Wochenende, die einzige Zeit in der man wirklich mal was von Irland hat. Denn ansonsten ist Dublin, bis auf das Äußere, genau wie Berlin.
Die Menschen sind im Stress, das Essen ist teuer und vorallem viel zu viel Auswahl.
Ebend auf den zweiten Blick nichts besonderes.
Nach nunmehr einer Woche ist nicht jeder Tag eine neue Überraschung mit viel Organisation und Spannung, sondern es kehrt eine gewisse Routine ein. Mein 46A fährt mich zur Arbeit und wieder zurück oder ins City Center wenn ich will. Ich weiss außerdem wo Tesco, Lidl und Co zu finden sind.
Unsere WG ist dagegen nicht gerade das Ritz-Carlton. Es wird uns wohl allen schwer bis unmöglich gefallen an diesem Standard zu finden…
Ich möchte nicht auf die “Sauberkeit” bei uns im Flur eingehen oder weitere unapetitliche Details zu unserem von Schimmel durchsetzten Duschvorhang reden -den wir glücklicherweise dann austauschen konnten- oder einigen Töpfen und Pfannen…
Positiv ist immerhin die gute Lage in der “Lad Lane” da viele Busverbindungen zur Verfügung stehen und unsere Zimmer sind ausreichend groß.
Nachdem ich gestern fleißig die Fahrt zu den Wicklow Mountains im Touristemzentrum bestellt hatte, war es nun dran den Jungs Zeit und Ort für Abfahrt mitzuteilen.
Auf auf zu neuen Abenteuern. Kurz vor 9 haben wir uns auf den Weg zu unserem Abfahrtsort, den Shelbourn Hotel, gemacht. Dort haben wir irritiert auf jeden weißen Bus gehofft der an uns vorbeigerauscht ist. Bis er kam. Wir also wie die Gänschen rein, auf die leeren Sitze verteilt und dann ging es los. Auf zur Küste. Zum Bulloch Habor, wo wir das Meer, die Möwen und einen Seehund bestaunen und fotografieren durften. Bei den Wicklow Mountains haben wir wunderschöne alte Brücken
passiert, mehrere Halte gemacht, um dann durch die Wicklow Mountains nach Glendalough zu fahren. In Glendalough haben wir die Türme, keltische und runde Kreuze und den See besichtigt. Auf zum Lunch, um von einem zum anderen Restaurant zu wechseln. Zum Schluss ging es noch in den Nationalpark, zum Wasserfall und zum Guiness Lake. Und letztlich fuhren wir wieder zurück zu unseren Appartments. Am Abend gab es einen gruppeninternen Fotoaustausch.
wirtten by Jessica