Eigentlich hat unser Wochenende ja schon am Freitag angefangen.

Wieso? Ganz einfach. Wir haben reingefeiert :)

Wir waren wieder im Fritzmonts, einer Pub-Disco mit 4 Stöcken. Das Erdgeschoss ist ein Pub mit Livemusik.
Die darauffolgenden zwei Geschosse sind Floors. Der letzte ist eine Terrasse.
Die Musik war ein Mix aus allen möglichen Musikrichtungen.
Um 3 Uhr zuhause hieß es noch Mal Tagebuch schreiben und dann schnubbeln gehn.
Am nächsten Morgen, wie immer früh geweckt,gings wieder ans Erkunden der Stadt immerhin stehen noch zwei drei Sachen aus.

Den Rest des Tages habe ich im Botanischen Garten verbracht, wobei ich noch nicht mal ganz die Hälfte geschafft habe. Aber trotzdem war der Besuch es wert. In den Treibhäusern wimmelt es nur so von exotischen und wunderschönen Pflanzen.Besonders imponierent ist aber der Geruch. Alle paar Schritte wird man von neuen Düften betört.

Das nächste mal gibts noch mehr Fotos.

Abends ging es dann einfach nur darum ein wenig zu entspannen. Ein bisschen die englische Grammatik aufzufrischen.

Heute ging es dann auf zum Strand, genauer gesagt zun Bull Island.
Dort gab es eine wahnsinnig tolle Aussicht, salzige Meeresluft und einen schönen Strand zu bestaunen. Obwohl der Wind ja schon fast stürmisch war.
Zuhause angekommen ging es ans abwaschen. Das nächste war ein weiterer Versuch mit den Liebsten in Deutschland Kontakt aufzunehmen.Und was soll ich sagen, der Versuch ist mal wieder kläglich gescheitert. Das und die Unterkunft sind eigentlich das schlimmste an dieser Reise.
Ansonsten freu ich mich schon wieder aufs nächste Wochenende, die einzige Zeit in der man wirklich mal was von Irland hat. Denn ansonsten ist Dublin, bis auf das Äußere, genau wie Berlin.

Die Menschen sind im Stress, das Essen ist teuer und vorallem viel zu viel Auswahl.

Ebend auf den zweiten Blick nichts besonderes.

Das Dubliner-Essen besteht hier ja leider meistens aus Fastfood, Schwarzbrot, dass bei uns im alleresten Fall als dunkles Toast durchkommt, Billig-Schinken von TESCO, Fertiggerichten und Wasser…

…deswegen wollten Manu und ich den heutigen Sonntagabend zelebrieren – ein feines, leckeres, warmes und vorallem fleischhaltiges Dinner.

- “Penne in Sahnecreme-Sauce mit Fleischbällchen und Garlic-bread” -

Also haben wir uns an den Herd gestellt, das Hackfleisch (500g 5€) angebraten und die Sahnecreme-Sauce mit Nudeln fertig gemacht. Dazu ein leckeres Kräuterbaguette und schon war unser Dublin-Upper-Class-Dinner fertig. Hier also ein kleiner “Vorgeschmack”:

 


 

tag9 020Nachdem ich gestern fleißig die Fahrt zu den Wicklow Mountains im Touristemzentrum bestellt hatte, war es nun dran den Jungs Zeit und Ort für Abfahrt mitzuteilen.

Auf  auf zu neuen Abenteuern. Kurz vor 9 haben wir uns auf den Weg zu unserem Abfahrtsort, den Shelbourn Hotel, gemacht. Dort haben wir irritiert auf jeden weißen Bus gehofft der an uns vorbeigerauscht ist. Bis er kam. Wir also wie die Gänschen rein, auf die leeren Sitze verteilt und dann ging es los. Auf zur Küste. Zum Bulloch Habor, wo wir das Meer, die Möwen und einen Seehund bestaunen und fotografieren durften. Bei den Wicklow Mountains haben wir wunderschöne alte Brücken tag9 042passiert, mehrere Halte gemacht, um dann durch die Wicklow Mountains nach Glendalough zu fahren. In Glendalough haben wir die Türme, keltische und runde Kreuze und den See besichtigt. Auf zum Lunch, um von einem zum anderen Restaurant zu wechseln. Zum Schluss ging es noch in den Nationalpark, zum Wasserfall und zum Guiness Lake. Und letztlich fuhren wir wieder zurück zu unseren Appartments. Am Abend gab es einen gruppeninternen Fotoaustausch.

wirtten by Jessica


Aug
07
Unter (Manuel) by Manuel

So nun melde ich auch mal wieder zu Wort, nachdem ich meine erste Arbeitswoche überstanden habe.

Wo arbeite ich eigentlich und was mache ich da?

Ich arbeite bei BMS – Business Management Systems – die seit 27 Jahren in der IT – Branche tätig sind und Irlands größter Toshiba Service Supporter sind. Sprich, exklusiv Servicevertrag mit Toshiba, größter Teil aller defekten Toshiba Laptops landet da. Außerdem betreut BMS HP, Sony und Fujutsi Siemens Geräte und ist offzieller Microsoft Business Partner.

Zu meinen Aufgaben gehört Laptop – Reparatur,  hört sich erstmal langweilig an, aber für sonen kleinen Hinterhofschrauber wie mich ist das echt super interessant. Es kommen Laptops mit kaputten Displays, kaputten Festplatten und (dank Toshiba) viele mit Kaputten DC- Netzteilanschlüssen rein. Ich repariere also tag täglich Laptops, wechsel Displays aus, setze Betreibssysteme neu auf (meist Windows XP/Vista) und bereite die reparierten Geräte für das Shipping – den Versand vor.

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Meine Kollegen sind echt alle super nett, ich arbeite mit vier Anderen im selben Raum – Dean, Brian, Derek ( “really likes to say fuckin’ custommer!” ) und dem sehr wortkargen Pat zusammen. Mein Chef heißt Mark und ist auch super nett und hat immer nen offenes Ohr für mich, wenn es z.B. darum geht meine Freundin vom Flughafen abzuholen und man dafür mal bissl früher Schluss machen möchte.

Unser Gebäude befindet sich in einem kleinen IT-Industriegebiet im Süden von Dublin und ist ein wenig heruntergekommen. Morgens brauche ich ca. 40 – 45 Minuten zu Arbeit und für den Rückweg meist 60 Minuten ( die Verkehrsbetriebe in Dublin scheinen sehr launisch zu sein ) Was sich langsam echt als Problem herausstellt ist das Mittag, die Meisten essen Sandwiches zum Mittag, das geht nicht nur ins Geld sondern macht auch dick.

Fast Food ist hier generell sehr verbreitet, ob Fish n Chips, Sandwiches oder Bagels, was anderes scheinen die hier garnicht zu essen…

Wenn man dann von der Arbeit nach Hause kommt gibts auch nur Spaghetti, Reis mit Uncle Ben’s oder Sandwiches, alles ziemlich einseitig hier wenn man sich zwischendurch nicht mal Tomaten oder Trauben holt.

Morgen gehts dann ab zu den Wicklow Mountains – Tagesausflug für 22€.

So das war’s dann auch schon von mir…


Aug
02
Unter (Manuel) by Manuel

Heute morgen erstmal etwas länger geschlafen und um 10.20 aufgestanden. Mein Zimmerkollege Alex war schon lange wach und bastelte an unserem Blog herum. Haben uns dann nachdem Duschen ein leckeres Frühstück mit Milch, Cornflakes, Schinken und Brot gemacht. Danach ging es dann frisch gestärkt Richtung City Centre, obwohl…wir haben vorher noch einen kleinen Zwischenstopp beim Fish n Chips Laden eingelegt und für knapp 7€ Fish n Chips gegessen, die sehr sehr lecker waren.

Im City Centre angekommen trafen wir uns mit Tony und gingen dann gemeinsam zum O2 Shop um uns um unsere Sim Karten zu kümmern. Danach haben wir dann die Innenstadt erkundet. Danach gings dann zu Aldi um ein paar Einkäufe zu tätigen.

Schwer bepackt machten wir uns auf dem Weg nach Hause, vorher noch einen kleines Zwischenstop an der Haltestelle für den Dublin Airport Express um zu gucken wie wir unsere Liebsten vom Flughafen abholen.

Im Appartments angekommen erstmal kurz entspannt und dann auf zu den Docks gemacht. Nach einer 2 stündigen Odysee kamen wir total geschafft im Appartments an- unsere Füße brannten!!!

Nach ein wenig Ruhephase haben wir uns dann Richtung Temple Bar aufgemacht, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Jul
27
Unter (Manuel) by Manuel

Noch 4 Tage und dann sitzen wir in der Aer Lingus Maschine EI 0333 mit dem Ziel: Dublin.

Noch vor 2 Wochen dachte ich mir “Ach es ist ja noch eine Weile bis wir losfliegen”, doch in den letzten Tagen wurde mir immer bewusster, dass ich bald für knapp 8 Wochen nach Irland gehe, dort arbeite und das Land kennenlerne. Erst jetzt habe ich realisiert, dass es langsam ernst wird und dass ich wirklich nur noch 4 Tage mit meinen Freunden, Freundin und meiner Familie habe. Natürlich sind 8 Wochen keine allzu lange Zeit, doch für mich ist es das erste Mal, dass ich länger als 4 Wochen von meinen Freunden und meiner Familie getrennt bin. “Zeit erwachsen zu werden Manuel” denke ich mir langsam, obwohl zum Erwachsenwerden habe ich ja noch ein paar Jährchen Zeit ;)

Morgen treffen wir uns noch einmal als Gruppe und regeln die letzten offenen Angelegenheiten. “Wer nimmt Boxen mit? Wo wohnen wir eigentlich?!” Besprechen werden wir das ganze bei einem leckeren Burger und einem kühlen Blonden ;)

Ich denke ich spreche für alle, dass wir uns umgemein auf diesen Trip freuen, auch wenn wir dafür ein paar Abstriche (Familie, Freunde) machen müssen.

So nun aber genug mein Herz ausgeschüttet und deshalb verbleibe ich mit einem “Cheers”

Manuel

Jun
15
Unter (Manuel) by Manuel
Mein Name ist Manuel Drosdzol, werde aber von den meisten Leute nur Manu genannt. Ich habe im September 2008 meine Ausbildung zum  Informations- und Telekommunikationssystemkaufmann bei der Deutschen Telekom angefangen. Am 31.07.09 geht es auch für mich für 57 Tage nach Irland – nach Dublin um genauer zu sein. Ich bin gespannt wie ich mich dort zurecht finden werde und wie mich das neue Land, der neue Arbeitgeber und die neuen Kollegen aufnehmen. Für mich war es schon immer ein Traum einmal im Ausland arbeiten zu dürfen – insbesonders im englischen Ausland. Durch mein bilinguales Abitur hatte ich die Möglichkeit mir ein gutes Englisch anzueignen, das jetzt das erste Mal auf die Probe gestellt werden kann. Ich gehe mit sehr gemischten Gefühlen nach Irland, man sieht die Freunde und Familie  aus Berlin für 2 Monate nicht mehr. Auf der anderen Seite bin ich jedoch auf die vielen neuen Eindrücke gespannt, die mich in Irland erwarten und vor allem wie diese mich verändern werden und mich auch beruflich beeinflussen. Aber wer bin ich eigentlich? Ein Großteil der Gruppe, mit der ich fahre kennt mich nur von den bisherigen 3 Veranstaltungen aus der Schule. Ich bin 20 Jahre jung und ein wenig ausgeflippt. In meiner Freizeit mache ich Jiu Jitsu und trainiere als Tischtennistrainer 4 Mal die Woche die Kinder und Jugendlichen vom TuSLi Tischtennisverein. Wenn ich nicht beim Sport bin dann unternehme ich was mit meinen Freunden. Zu meinem Musikgeschmack: Der ist ziemlich vielseitig, seit einiger Zeit widme ich mich der elektronischen Musik, höre aber auch liebend gerne 70er Jahre Rock. Manuel Drosdzol