Morgen ist es nun also so weit. Um 12:30 Uhr kehren wir unserer geliebten Praktikumsstadt mit Tränen in den Augen den Rücken zu und fliegen zurück nach Deutschland!!
Ich glaube, diese Nacht wird nicht die erholsamste!. Mir spucken so viele Dinge im Kopf herum!!
Komme ich bald zurück nach Dublin? Was wird mich in Deutschland erwarten? Schaffe ich alles wieder aufzuholen? Hat sich zu Hause viel verändert? Was ist nach der Ausbildung? – um nur einmal einen kleinen Ausschnitt zu zeigen…
Auf jeden Fall werde ich die Zeit in Dublin niemals vergessen. Ich habe hier so wahnsinnig viel dazugelernt – sei es im Job oder auch persönlich.
Hier möchte ich nun die Gelegenheit ergreifen und mich bei allen bedanken, die dieses Auslandspraktikum möglich gemacht haben – die Europäische Union :), dem OSZIMT, SWAN und natürlich auch meinem Gastunternehmen.
Hier wurde ich so herzlich aufgenommen und sofort als neues Teammitglied akzeptiert und behandelt.
Ich will gar nicht an den Abschied morgen denken…
Für mich steht fest, dass ich zurück nach Irland kommen werde. Sei es privat für einen Urlaub oder beruflich. Ich kann mir durchaus vorstellen für eine gewisse Zeit in Irland (Dublin) zu arbeiten.
Und zum Schluss auch noch ein großes DANKESCHÖN an unser Gastland Irland, dass so gut auf uns Acht gegeben hat in den letzten 8 Wochen und ich denke, ich spreche für alle wenn ich sage, uns allen mehr als ans Herz gewachsen ist.
Bis bald Du unglaubliches DUBLIN / IRLAND (jetzt keine Tränen :) )
Christoph Petri
Heute war auch bei mir auf Arbeit der Tag X. Es mussten meine Konfigurationen und Statusberichte für VF Spanien fertig sein.
Dies bedeutete sowohl diese als auch letzte Woche Überstunden ohne Ende.
Aber es hat sich ausgezahlt. Ich habe alles rechtzeitig fertigstellen können und es wurde auch den Vorstellungen meiner Manager und der Verantwortlichen von VF Spanien mehr als gerecht.
Soll heißen – Projekt erfolgreich beendet :)…
Zur kurzen Erläuterung:
Anfertigen musste ich Berichte zu den Daten, die unsere Server mit Informationen füttern – d.h. ob sie unsere Erwartungen erfüllen oder ob es Probleme beim Kunden gibt.
Wenn diese nun also vorlagen, besteht für uns die Möglichkeit in gegebenen Grenzen zu interagieren und unsere Konfigurationen anzupassen – was ich dann auch machen konnte.
Alles in allem ein sehr guter Arbeitstag.
Danach ging es ab nach Hause und da kommen wir auch schon zu den anderen Meilensteinen.
Heute habe ich das letzte Mal (bzw. bin noch dabei) Wäsche gewaschen und auch das letzte Mal Auflauf (mit Zutaten von Aldi – wie immer) gemacht.
PS.: sehr lecker gewesen…
Mal sehen, was mich morgen alles erwartet!!
Das ist jedes Mal meine Antwort auf die Frage, ob ich mich denn auf “zu Hause” freue.
Klar, einerseits freut man sich nach guten 8 Wochen im Ausland zurück in seine gewohnte Umgebung zu kommen. Man sieht seine Familie, Verwandte, Freunde und Freundin wieder. Versteht mich nicht falsch, dass ist natürlich super.
Aber andererseits ist es auch echt schade aus Dublin abreisen zu müssen. Ich finde, man hat sich erst nach diesen 8 Wochen hier richtig eingelebt. Sei es auf Arbeit, wo man nun endlich versteht, was man zu tun hat, ohne jedes Mal nachzufragen. Oder das allgemeine Alltagsleben. Soll heißen: wo kann man am Besten einkaufen, wo verbringe ich am Besten meine Freizeit und noch vieles mehr.
Aber das wichtigste, Dublin ist eine wundervolle Stadt. Die Landschaft ist atemberaubend.
Ihr wollt ein Beispiel? Gerne!
Gestern sind Tony, Peter und ich in die kleine Stadt Howth, östlich von Dublin, gefahren. Dort gab es sowohl einen Hafen als auch Klippen (alles weitere hat Alex ja schon letzte Woche beschrieben). Wie vieles hier, unbeschreiblich schön.
Nun haben wir alle nur noch eine Woche vor uns, die wahrscheinlich wie die letzten 7, im Fluge an uns vorbeigehen wird. Ich habe das Gefühl, dass ich bei meinem nächsten Wimpernschlag schon wieder im Flugzeug zurück nach Berlin sitze. Hoffentlich lässt sich dieser Moment allerdings noch ein wenig Zeit.
Gestern ereignete sich gegen 15Uhr Ortszeit ein schwerer Unfall auf der O’Connel Street.
Was ist also geschehen?
Wie man auf dem Bild erkennen kann, ist die Straßenbahn, in Dublin Luas genannt, in einen Bus der Linie 16 gerast. Dabei wurden nach Angaben der täglich erscheinenden, kostenlosen Tageszeitung “Metro” 23 Menschen, davon 3 schwer, verletzt. Unter den Schwerverletzten befand sich auch der Fahrer der Luas, der durch den Aufprall aus der Bahn geschleudert wurde und daraufhin in einem dreistündigen Feuerwehreinsatz aus dem Bus geschnitten werden musste.
Allerdings befindet sich nach aktuellem Stand niemand in Lebensgefahr. Ich denke, da kann man sagen, dass alle Schutzengel im Einsatz waren!!
Ein Augenzeuge berichtete, dass sich der Unfall wie ein Terroranschlag angehört hat.
Tony und ich wurden Zeugen der Aufräumarbeiten. Um 18Uhr war noch das komplette City Centre abgesperrt und der gesamte Verkehr umgeleitet. Wie mir Tony heute berichtet hat, sind noch immer nicht alle Spuren des Unfalles beseitigt (vom Bus überfahrende Ampel liegt noch auf dem Mittelstreifen).
Die Untersuchungen zu dem Unfall sind noch im vollen Gange. Sicher ist allerdings, dass der Busfahrer verkehrsgerecht gehandelt hat. Warum daher die Straßenbahn den Bus gerammt hat ist noch unklar. Weitere Informationen werden wohl erst nach Anhörung des Fahrers vorliegen.
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, war der Tag eigentlich, wie kann ich es am besten sagen, was BESONDERS.
Wie fing also alles an?
Ich also gestern, voll motiviert wie jeden Montag, auf Arbeit erschienen und mich an die Arbeit gemacht.
Zur Erklärung: Seit ungefähr einer Woche schreibe ich Scripte, werte Daten von Servern aus und erstelle Berichte für unsere Ingenieure zur Problemerfassung.
Zurück zu meiner Story.
So circa gegen 11Uhr kam dann mein Chef zu mir um die Formeln nochmal zu checken, die mir letzte Woche gegeben wurden. Es dauerte also nicht lange, bis er feststellte, dass diese leider nicht ganz so richtig, anders gesagt, total falsch, waren. Das hieß nun für mich, ich durfte bzw. darf die Scripte umschreiben und die gesamten Berichte nochmal von vorne beginnen.
Gut, dachte ich mir – machst dich nicht verrückt. Musst ja nur sechs weitere, komplette Berichte bis nächsten Mittwoch anfertigen (Zeitansatz pro Bericht ca. 2 Tage) – das schaffst du schon.
Naja, ich also um 17.13Uhr Feierabend gemacht um meinen Bus um 17.15Uhr zu erwischen. Ich also aus der Bürotür gerannt und sehe einen Bus um die Ecke biegen, war aber nicht der 47er sondern der 11er (diese Nummer merken, die wird nachher nochmal interessant).
Gut, ich also nicht eingestiegen, wusste ja nicht wohin der fährt und mein Bus würde ja sowieso in den nächsten 2Minuten kommen – dachte ich zumindest!!!
Geschlagene 40Minuten später (also 17.50Uhr) kam dann also mein Bus – doch „schon“ – und brachte mich zu der Haltestelle, an der ich jeden Tag umsteigen muss. Dort angekommen, 18.10Uhr, (man bedenke, eine Strecke von ca. 2km in 1h zurückgelegt), musste ich also auf meinen nächsten Bus warten, den 10er. Ich könnte auch andere Buslinien nehmen, aber ich wollte zu Tesco. Daher also dieser spezielle, der eigentlich alle 10Minuten kommt.
Also, weiter im Text!!
Nach 20Minuten sah ich dann den 10er kommen. Nun gab es nur noch eins - Hand raus, einsteigen und ab zu Tesco – DACHTE ich zumindest. Das Problem war, das genau ein anderer Bus vor der 10 fuhr und an meiner Haltestelle anhielt. Wie man sich also denken kann, fuhr der 10er vorbei. Ob es nun daran lag, dass er mich nicht sah oder nicht anhalten wollte, weiß ich natürlich nicht.
Gut, ich also so zu mir – Christoph nicht aufregen, nimmst den nächsten Bus der kommt, sch**** auf Tesco und fährst direkt nach Hause. Gut mit diesem Gedanken im Kopf setzte ich mich also an die Bushaltestelle. Und da kam auch schon der nächste Bus. Also nichts wie aufgestanden – aber leider, wer hätte es anders an diesem Tag gedacht – „Out of Service“. Gut wieder hingesetzt und nach weiteren (wirklich mitgezählten) 20 Betriebsfahrten und 30 Minuten kam denn eine 145, die mich zur Leeson Bridge brachte – natürlich voll bis unter das Dach. Ich also rein und nach 20Minuten aus einem stinkenden Bus ausgestiegen. Gucke an die Haltestelle und sehe, dass genau vor mir die Buslinie 11 steht, die ich, wenn ihr euch erinnert, schon vor 2h hätte nehmen können. Gut, ich nun also voll abgenervt doch noch zu Tesco, weil ich brauchte Jogurt. Also rein in den Laden und siehe da, der Tag wurde besser. Mein Jogurt war im Angebot – nur leider sah das die „Self Check Out“-Kasse nicht so. Ich also nach Hilfe gerufen und nach gefühlten 5Minuten kam dann auch jemand und gewährte mir meinen hart verdienten Rabatt. Beim einpacken sehe ich dann ploetzlich vor Tesco einen 5Euro Schein liegen. Nun ging es um alles, die Sachen also in meinen Rucksack geschmissen und raus – habe den Schein also schon förmlich in der Hand – kommt ein Rollstuhlfahrer vorbei und nimmt ihn auf.
Ab da war mir dann alles vergangen – bin nach Hause, habe gegessen und denn ins Bett.
Gestern (Sonntag) war es nun also so weit. Das Fußballturnier, zu dem mich meine Firma eingeladen hatte, stand an.
Ansich ja nun nichts besonders, allerdings nur so lange man nicht weiß, wer daran teilnahm…
Es war ein Benefizturnier zu Gunsten von körperlich oder geistig behinderten Kindern. Diese nehmen als Mannschaft an den “Special Olympics” teil und dieses Turnier ist jedes Jahr die feierliche Eröffnung der neuen Saison. Trainiert wird eine dieser Mannschaften von einem Manager meiner Gastfirma. Dieser war auch der Organisator dieser Veranstaltung.
Nun zu den Mannschaften:
Teilgenommen haben 16 “normale” (dies jetzt bitte nicht als Abwertung verstehen) und 4 “special” Teams, aufgeteilt in 4 Gruppen (pro Gruppe ein “special” Team)…
Das Turnier…
Ich kann nur sagen, es war unglaublich. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie toll und beeindruckend es ist, wenn man sieht, wie sich diese Menschen freuen wenn sie Fußball spielen oder ein Tor schießen. Ich glaube, dass werde ich nie mehr vergessen. Ich kann das gar nicht richtig ausdrücken, weil mir die Wort fehlen.
Hierbei hat es auch niemanden interessiert, ob man gewinnt oder verliert – der Spaß stand im Vordergrund.
Selbst das Wetter hat mitgespielt. Soll heißen: Sonne – strahlend blauer Himmel – 25 Grad Celsius…
Fazit:
Das Turnier war sowohl finanziell und auch sportlich ein voller Erfolg. Alle Beteiligten, aber auch alle ehrenamtlichen Helfer, hatten riesigen Spaß. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an alle die, die dieses Turnier möglich gemacht haben (auch wenn sie diesen Blog wohl nie lesen werden :-))..
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich an so einem sportlichen Ereignis gerne noch einmal teilnehmen würde…
Seit Freitag Nacht ist nun also meine Freundin zu Besuch in Dublin. Nachdem ich ihr am Samstag ein wenig die Stadt gezeigt hatte (O’Connel, Grafton und Henry Street), ging es Abends in die Temple Bar und ins Fitz Simons. Dazu muss ich ergaenzend sagen, SO VIELE Menschen habe ich da noch nie gesehen.
Am Sonntag sind wir dann, zusammen mit Reiseleiter Peter, zur Bull Island gefahren. Abends gab es dann noch Fish’n'Chips und somit war das Wochenende auch schon wieder so gut wie vorbei.
Am Montag auf Arbeit angekommen, wurde ich mit Arbeit ueberhaeuft. Hier muss momentan am Besten alles gleichzeitig geschehen, da neue Releases und Neuinstallationen zur selben Zeit stattfinden muessen. Dazu fallen dann natuerlich noch die taeglichen Arbeiten an, wie Statistiken auswerten und Probleme beheben.
Heute werde ich noch den restlichen Tag (so viel ist es ja nach der Arbeit immer nicht mehr) mit meiner Freundin verbringen, weil uebermorgen heisst es dann auch schon wieder “ByeBye, bis in zwei Wochen”..
Donnerstag steht wahrscheinlich wieder Kino an. Wer sich ueber den Film vorab ein wenig informieren will, hier der englische Titel: “Sorority Row”
That’s all folks!!
Donnerstag ist Kinotag in Dublin. Inglourious Basterds von Quentin Tarantino ist in den Kinos erschienen und als einschneidige Tarantino Fans konnten wir uns diesen Film für 6,50€ nicht entgehen lassen. Erstaunlicherweise verstanden wir den englischen Film sehr gut. Nur einige wenige Szenen sind uns durch die Lappen gegangen. Tarantino erzählt mit Hilfe von Brad Pitt, Til Schweiger und anderen bekannten deutschen Schauspielern eine gewaltvolle Geschichte über das Naziregime. Ein gelungener Film den wir uns mit Sicherheit nochmal auf Deutsch ansehen werden.
Und schon nächste Woche gehen wir wieder in das größte Kino Dublins. Ein Trailer hat unser Interesse geweckt, indem eine junge Frau auf makabere Art und Weise durch einen Schraubenschlüssel Ihr Leben verliert und in einen Brunnen geworfen wird.
Nun haben wir schon wieder Mittwoch und unser Irlandtrip liegt gute drei Tage hinter uns. Die Zeit vergeht hier echt rasend schnell.
Will ich also mal versuchen zu ergründen, wieso das so ist!
Nun ja, eigentlich keine schwierige Angelegenheit. Ich stehe jeden morgen um halb acht auf, mache ich mich fertig, wecke Peter, und verlasse um 8.15Uhr das Haus. Da ich mich selbstverständlich jeden Morgen ein wenig verspäte, ist der eigentliche Marsch zum Bus eher eine Art Joggen.
Auf Arbeit angekommen erledige ich zuerst das tägliche „E-Mail-Checken“, bevor mir mein Chef Arbeit gibt.
Um kurz nach fünf verlasse ich dann meist die Arbeit um mich entweder mit Tony und Peter im City Centre zu treffen (einkaufen, essen, usw.) oder wir fahren in den Phoenix Park zum Fußball spielen. Gelegentlich treffen wir uns aber auch einfach nur Lad Lane um zu surfen oder zu quatschen.
Bevor man es eigentlich erst richtig realisiert, ist es schon um elf oder zwölf. Der Tag ist wie immer an einem vorbeigeflogen.
Nun wird es also langsam Zeit sich fertig zu machen und sich für den nächsten Tag auszuschlafen (na ja, oder halt einfach ein bisschen zu schlafen)!
Alles in allem kann ich nur sagen, dass es hier in Dublin richtig Spaß macht, weil so gut wie nie lange Weile aufkommt.
Jetzt sind es nur noch gute 3 ½ Wochen und ich habe das Gefühl, dass die (leider) in einem Wimpernschlag vorbei sein werden.
That’s all folks!!
Am Freitag um 18:30 Uhr war es dann also so weit – Peter, Manu und Ich haben uns zum Flughafen aufgemacht. Wir waren alle ein bisschen aufgeregt – was kann noch schief gehen? War alles richtig? Haben wir etwas vergessen?
Wir sind also mit dem Bus über das Stadtzentrum in Richtung Flughafen gefahren. Dort angekommen haben wir uns noch eine Coke genehmigt und sind in irisch typischer Gelassenheit zum letzten Car Hire Stand gelaufen, Dan Dooley’s! Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit gewartet hatten, waren wir an der Reihe. Der übliche Bürokratie-Akt und 20 Minuten danach standen wir vor dem Parkhaus, die letzten Wegbeschreibungen folgten und schon befanden wir uns im richtigen Parkdeck.
Wie kann man die Autos am besten beschreiben? Am besten fangen wir mit Peters an. Optisch ganz klar: perfekt für die irischen Straßen, ein kleiner Daihatsu Terios Sport Jeep. Die inneren Werte – klein, gemütlich und ruhig. Langsam, verbraucht trifft es eher. Mein “Auto” muss man genau anders herum beschreiben. Ein Daihatsu Cuore – von außen klein, violetter Flip-Flop (!) – Lack und 12″ Sport-Stahl-Felgen-mit-Radkappenabdeckung (geischert durch Kabelbinder). Von innen hingegen hat der Daihatsu nur so mit Sportapplikationen geprotzt – Sporttacho und Chromtüröffner.
nach den ersten Orientierungsfehlern, geschockten Parkhausbesuchern und “Busspur”-Fehlinterpretationen haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Die Musik-CDs waren gebrannt.
Tag 1
Um 7 Uhr (Plan) hieß es, “wir fahren nach Oughterad”. Mit einer kleinen irisch-üblichen Verspätung haben wir uns auf den Weg gemacht. Von Dublin sind wir über die Stadt Athlone zum Lough Ree gefahren. Ein “kleiner” See, der vorallem durch die morgentliche Ruhe mit Schwänen und Enten verzauberte.
Danach hieß es – Kurs Youth Hostel. Wir sind also von Athlone direkt zum Youth Hostel gefahren und dort rechtzeitig einchecken zu können. Das hostel selbst liegt etwas versteckt, aber überaus ruhig. Es ist klein und gemütlich und seine 18€ Wert gewesen. Wir haben unsere Sachen ausgepackt und uns etwas zu Essen gesucht. In Oughterad wurden die ersten fündig. Mit einem kleinen Stopp bei McDonalds sind wir über Galway an der Küste entlang gefahren. Die Küstenstrecke ist echt beeindruckend. Das flache Land erhebt sich von Galway aus und wird zunehmen gebirgiger. Auf halber Strecke haben wir eine kleine Pause eingelegt und einen Berg erklommen. Da wir nicht wussten, wie sicher die kleinen Autos so im Tankverhalten sind, haben wir einen kleinen Abstecher in das Örtchen Lisdoonvarna gemacht. Bei 231 Meilen (~369km) mussten wir (Dahaitsu) 27,69€ knapp 5-6 Liter beim Kleinen und 7-8 Litern beim “Großen” nachtanken. Über das Land sind wir direkt zu den Cliffs of Moher gefahren. “Etwas” abseits des großen Parkplatz haben wir geparkt und uns somit die 8€ (!) je Auto gespart.
Die Cliffs of Moher – wahnsinn! Das in Worte zu fassen, was wir gesehen haben ist schwierig. Die Cliffs teilen sich in zwei “Besucher”-Bereiche. Der eine ist der umzäunte abgesicherte und der andere – nun – der andere ist der “lebensgefährliche” Bereich. Vom abgesicherten Bereich hatten wir einen traumhaften Blick auf die Cliffs. Drei Vorsprünge, die Postkarten zieren. Über einen Zaun ging es dann zum, nennen wir ihn einfach mal “aufregendem”, Stück. Ein Weg, links befestigt mit einer 50cm hohen Mauer und rechts nichts, als 200m Tiefe. Die Bilder sprechen für sich:
Dann haben wir nur noch Abendbrot gegessen und sind allesamt in unserem ‘eight-bed dorm’ eingeschlafen.
Tag 2
Leider war uns der irische Wettergott nicht gnädig. Dabei hatten wir am Vorabend ordentlich gegessen…jedenfalls fing der Tag bedeckt an…und sollte sich auch nicht weiter verändern. Wir sind vom Hostel quer durch den Connomara Nationalpark gefahren. Anschließend – da zwar die Landschaft wieder einmal atemberaubend war, der Nebel aber jegliche Fotografieversuche verhinderte – sind wir zum Hafenstädtchen Westport gefahren. Dort haben wir uns Fish and Chips gegönnt und sind dann am Nachmittag Richtung Heimat aufgebrochen.
Insgesamt sind wir rund 600 Meilen durch Irland gefahren – die Tour war ein voller Erfolg!
Mehr Fotos gibt es in der Galiere unter Galerie -> iExperience-Tour .